DEKIELA SUNRISE

Bei der Gründung 1998 war DeKiela Sunrise in Kiel eine absolute Neuheit. Chöre mit dem Schwerpunkt Rock und Pop gab es in größeren Städten, in Kiel nicht. Erstmals beschäftigte sich ein Chor nur mit Songs, die man sofort mitsingen konnte, weil man sie aus dem Radio und aus den Clubs kannte. Gegenwartsmusik, Unterhaltungsmusik. Großartig.

Mit Hits der BeeGees, von Earth, Wind & Fire, Abba und Robbie Williams sind wir zu einer Chorgemeinschaft gewachsen. Gospels und Balladen erwärmten unsere Herzen, bei A-Cappella-Versionen von Johann Sebastian Bachs Air und der Bohemian Rhapsody der Band Queen konnten wir sängerische Finesse beweisen.

Von Beginn an gefiel uns eine ausgefallene Kunstform: Wir entwickelten Bühnenshows mit Handlung, mit einem roten Faden in der Musik und in der Moderation. Auswendig singen macht diese Art von Projekten erst möglich. Ohne Chormappen haben wir die Hände frei für kleine Gesten und für raumgreifende Szenen. Absurder Witz durchzog Konzertprogramme wie die Raumschiff-Saga „Let us enterprise you“ oder „Die Too-Late-Show“ über die ewigen Zuspätkommer.

Damit unsere Ideen bühnentauglich umgesetzt werden konnten, arbeiteten wir mit Gesangcoaches (Kirsten Nordhofen), Schauspielern (Matthias Unruh, Tom Keller) oder Choreographinnen (Nina Scholz) zusammen.

Mit dem mystischen, musicalartigen Chorical „Elemente – eine liederliche Zauberei“ und dem großformatigen Freddie-Mercury-Abend „Ready for Queen“ mit 70 Sängern und Band gelangen uns große Erfolge.

Beide Projekte zeigen, was uns gefällt: Wir sind auf der Bühne gern Erzählende. Der Spaß am Darstellen der Songtexte ist eine Besonderheit, die DeKiela Sunrise auszeichnet.

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